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Biodiesel
Biodiesel als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichem Diesel eignet sich hervorragend als Kraftstoff. Insbesondere in umweltsensiblen Bereichen kommen die Umweltvorteile voll zur Geltung. Neben dem Vertrieb über öffentliche Tankstellen nimmt auch der Absatz umweltbewusster Unternehmen und Kommunen mit eigenem Fuhrpark sowie im Personennahverkehr stetig zu. Dadurch, dass Biodiesel keinen Schwefel enthält, trägt er nicht zum Sauren Regen, zum Waldsterben und zu Schäden an Baudenkmälern bei. Auch ist er biologisch schnell abgebaut und reduziert dadurch die Gefahr für Boden und Grundwasser bei Transport, Lagerung und Anwendung.
Als Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen unterliegt er nicht der Mineralölsteuer und kann daher zu einem wettbewerbsfähigen Preis angeboten werden.
Biodiesel ist inzwischen einer der am intensivsten kontrollierten Kraftstoffe. Durch die
Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V. (AGQM) wird ein 5stufiges
Kontrollsystem bundesweit angewandt, das die Biodieselqualität vom Hersteller bis zur
Tankstelle überwacht. Außerdem führen die zuständigen Länderdienststellen im Vollzug der
10. BImSchV entsprechende Überprüfungen durch.
In Deutschland gilt die Norm DIN EN 14214
Rapsöl
Rapsöl ist ein pflanzliches Öl und wird aus den Samen bestimmter Rapssorten gewonnen. In Deutschland ist es der bedeutendste Lieferant für die Erstellung von Biodiesel. Je Hektar werden ca. 1.200 Liter Pflanzenöl und gleichzeitig 10,6 Mio. Liter Sauerstoff produziert – das entspricht dem Jahresbedarf von 40 Menschen.
In den vergangenen Jahren nimmt die Bedeutung als Kraftstoff durch die ausgeglichene CO2-Bilanz und der Verteuerung der mineralischen Produkte wieder zu. Kaltgepresstes Rapsöl hat einen mit Dieselkraftstoff vergleichbaren Wärmewert und kann entweder in purer Form oder als Zumischung zu Dieselkraftstoffen eingesetzt werden.
Palmöl
Palmöl ist ein Pflanzenöl, das aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen wird. Es besteht zu etwa 50% aus der gesättigten Palmitinsäure und zu 40% aus der einfach ungesättigten Ölsäure.
Die Ölpalme hat einen sehr hohen Ertrag an Öl - und damit Energie – pro Fläche. Darum wird es zunehmend auch als nachwachsende Energiequelle verwendet.
Die Europäische Union importierte im Jahre 2006 4,5 Millionen Tonnen Palmöl für den Kraftstoffverbrauch. Die Nachfrage wird stetig steigen da die EU nun vorgibt, dass 5,75% des Kraftstoffverbrauches pflanzlicher Herkunft sein muss.
Sojaöl
Die Sojabohne ist eine Ölpflanze. Ihr Hauptwert liegt in ihrem hohen Gehalt an Eiweiß (etwa 39 %) und an Öl (etwa 17 %), wobei letzterer ungewöhnlich für Bohnen ist. Sojaöl hat ähnliche Eigenschaften wie Rapsöl.
Seit kurzem wird im Zusammenhang mit der so genannten Peak-Oil-Debatte verstärkt auch der Einsatz von Sojaöl als Grundlage für die Gewinnung von Biodiesel erwogen. Sojaöl bietet sich dank seiner hervorstechenden Umwelteigenschaften (hohe Treibhausklimaneutralität) und wegen seiner mit 93 % sehr hohen Energie-Effizienz als mögliches ideales Substitut für Petroleum (Benzin, Diesel) an.
Für Sojaöl gibt es keine Norm.
Holzpellets
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Holzpellets sind ein zu stäbchenförmigen Pellets gepresstes Brennmaterials aus Holz. Sie werden in speziellen Pelletheizungen verfeuert und in Pelletieranlagen hergestellt. Dabei wird das Material mit großem Druck durch eine Stahlmatrize gepresst und verbindet sich ohne Zugabe von Bindemitteln durch das holzeigene Lignin.
In Deutschland unterliegen sie der Norm DIN 51731

